Tausende Seebären

Heute stand erstmal ausschlafen auf dem Programm. Ich bin eine Stunde vor Sonnenaufgang losgegangen, am Strand entlang. Diese Frühexkursion hätte eigentlich einen eigenen Blogeintrag verdient…

Nach dem genialen Frühstück sind wir einkaufen gefahren und dann zur Seebären Kolonie. Sehr cool!

10000 Säugetiere, aber immer noch kein Elefant…

Der lange Weg ans Meer

380 Kilometer sind wir heute gefahren. Davon über 300 auf Schotterpisten. Harte Arbeit, aber wieder unglaubliche Landschaften…

Nach kalter Nacht war der Morgen total windstill. Der Staub der Autos war wie dichter Nebel. Zum Teil konnte man nur 20 Meter weit sehen. Des war richtig übel auf der Schlaglochpiste.

Aber nach Nebel folgt Sonnenschein und wir kamen weiter voran. Wir aßen den berühmtesten Apfelkuchen des Landes

Zunächst wieder sehr viel Abwechslung in der Landschaft…

Am späten Nachmittag kamen wir an und stehen jetzt sehr genial, direkt am Strand. Das Wetter ist komplett anders: Seenebel, 13°, leichter Nieselregen. Es ist halt Winter.

Auch unterwegs gab es heute wieder in paar Tiere:

Das coolste war heute eine Gruppe von Oryx-Antilopen. Die haben wir bislang nur aus der Ferne gesehen.

Ein aufregender Tag, ohne Elefant.

Noch mehr Wüste

Ich weiß gar nicht so genau was ich schreiben soll. Es war wieder überwältigend. Zunächst die Landschaften…

Bislang hatten wir Nachmittags immer so 30 Grad und nachts 10, ohne Wolken und wenig Wind. Ach ja, ein paar Tiere haben wir heute auch gesehen…

Wieder ein sensationeller Tag, aber einen Elefant haben wir nicht gesehen.

Ab in die Wüste

Viele Leute haben mir gesagt: ,,Namibia ist wunderschön!“ Ich habe mich gefragt, ob ein Land ohne Wald, das hauptsächlich aus Steppe und Halbwüste besteht, schön sein Kann. Die Antwort ist: ,,JA!“

Nach dem komfortablen und leckeren Frühstück machten wir uns auf den über 400 Kilometer langen Weg.

Sehr viele Stunden sind wir gefahren, aber wir sind auch oft angehalten um Landschaften und Tiere zu knipsen und zu genießen…

Ein supergeiler Tag, aber einen Elefant haben wir nicht gesehen.

Von Zweien die loszogen einen Elefant zu sehen

Ja ja, natürlich war das Stress. 6 Stunden in München warten und dann 9 Stunden Flug durch die Nacht, aber wir sind da! Die Einreise hat auch zwei Stunden gedauert und dann haben wir unser Auto bekommen, unser Zuhause für die nächsten zwei Wochen.

Die Ausrüstung im Wagen ist sensationell. Das Dachzelt ist aber doch mühsam zusammenzubauen. Hoffentlich bekommen wir das immer gut hin!

Die 30 Kilometer vom Flughafen nach Windhoek waren schon sehr vielversprechend. Ein Pavian war am Straßenrand zu sehen und Mona entdeckte eine Giraffe. Ausserdem gab es viele Vögel, aber die sind ja diesmal nicht so wichtig.

Schildraben, Palmsegler und Graulärmvögel gab es unterwegs. Am Hotel dann einige Maskenbülbüls. Im Hotelgarten konnte ich ein paar coole Vögel knipsen…

Für mich ist das hier etwas komplizierter als in Europa. Bei 80% aller Arten muss ich ins Buch gucken um sie zu bestimmen… So ein Stress ;- Und Fehler sind nicht ausgeschlossen.

Morgen geht es in die Wüste…

Rückblick auf die Alpentour

Eine heiße Woche mit coolen Leuten ist vorüber. Bin wieder in Bielefeld eingetroffen und somit im WLAN. Jetzt kann ich euch ein paar Eindrücke zeigen. Vom Fellhorn…

An einem nicht so heißen Tag mit kurzem Regenschauer, wanderten wir durch das schönste Alpental das ich kenne, das Rappenalpental.

Unser Ausflug ins Alpenvorland erbrachte einige Flachland-Arten wie Teichrohrsänger, Gartengrasmücke und Haubentaucher, aber auch tolle Alpensegler.

Den heißesten Tag verbrachten wir in über 2000 Meter Höhe am Nebelhorn. Hier war es sehr angenehm und wir fanden richtig coole Vögel!

Den nächsten heißen Tag verbrachten wir in der kühlen Breitachklamm. Das Familienleben von Gebirgsstelzen und Wasseramseln konnten wir ausgiebig studieren, in diesem spektakulären Canyon…

Ohne Stau verlief die sehr warme Rückfahrt. Über die Bahnhöfe Kempten, Würzburg (40°C) und Bielefeld. Nach 9 Stunden war ich zu Hause.

Auf dem Blumenberg

Heute sind wir mit der Seilbahn auf das Fellhorn gefahren und haben den ganzen Tag am „Blumenberg“ nach Vögeln gesucht. Unsere Ausbeute war dabei überschaubar. Wieder war es warm und sonnig und die Blütenpracht ist sehr beeindruckend. Viele Bergpieper, ein Steinadler und der Zitronengirlitz war lange zu hören, aber hat sich nicht gezeigt. Natürlich haben ich viele Bilder gemacht, auch vom Lebendgebärenden Knöterich, aber das Netz ist wieder so schlecht, dass ich keine Lust mehr habe…

Ich bin wirklich sehr enttäuscht, dass ich das WLAN nicht nutzen darf! Ich bin seit über 50 Jahren Gast in diesem Haus und bringe immer neue Kunden hier her. Jetzt sind es neun Personen, die hier eine Woche wohnen, jeden Abend essen und trinken und so für reichlich Umsatz sorgen. Anderswo wird das sogar finanziell honoriert und hier darf in nicht mal das WLAN für meine Arbeit nutzen. Ich erledige hier einen ziemlich stressigen Job, von dem in erster Linie das Hotel profitiert. Obwohl ich ja auch beste Werbung mache, macht man mir das Leben schwer, weil die ,,Firmenphilosophi“ das vorschreibt. Somit wird das dann die einzige meiner Reisen, von der es keine Blogberichte gibt…

Durch das schöne Stillachtal

Leider ist mein Fernglas kaputt gegangen. Ich bin jetzt der Einäugige, aber der ist ja bekanntlich der König der Blinden.

Und leider habe ich hier kein Netz. Es hat fünf Stunden gedauert, das Katzenfoto hochzuladen. Ich habe natürlich noch viele schöne Fotos, aber keine Chance sie euch zu zeigen. Wir hatten einen guten Tag mit Weißrückenspecht, Wasseramsel und Tannenhäher. Bei sehr warmen Sommerwetter.

Zwei Uhr, muss jetzt schlafen…

Angekommen in Einödsbach

Mehr als 7 Stunden Fahrt. Kein Stau, aber Baustellen ohne Ende. Hier ist alles sehr gut Wetter, Berge, Menschen. Leider kein Netz. Das Schreiben ist sehr mühsam. Gämse und Steinadler haben wir schon gesehen. Versuche mal ein Foto hochzuladen, aber ich fürchte, das wird nix…

Acht Minuten hat es gedauert, aber immerhin ein Bild, Hurra!

Ich versuche jetzt mal ne andere Stelle…

Hat wieder acht Minuten gedauert. Gebe jetzt auf…

Die lange Fahrt zurück

Zunächst haben wir heute bei Angermünde erfolglos die Haubenlerche gesucht. Dann ging es auf die Autobahn. Kurz vor dem ,,Trappen Gebiet“ flog ein Wiedehopf über die Straße.

Vom Beobachtungsturm konnten wir vier Männchen sehen einer balzte sogar noch. Eine Überraschung gab es dann noch bei der Rückfahrt. Zwei Bienenfresser wurden entdeckt und konnten kurz beobachtet werden. Ein krönenden Abschluss für eine phantastische Reise mit einer sehr coolen Gruppe. Wie erwartet haben wir sehr viel Spaß gehabt und dabei herausragende Beobachtungen gemacht. Vielen Dank!

Die Rückfahrt war zum Glück ohne Stau, aber weit und sehr warm. Um halb 7 war ich ziemlich kaputt wieder zu Hause in Bielefeld. In drei Wochen berichte ich an dieser Stelle von unserer Reise ins Allgäu. Hoffentlich haben wir dann ähnlich gutes Wetter…