Dünensee und Heimreise

Nach dem Frühstück sind wir heute Richtung Flughafen aufgebrochen. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen ausgiebigen Beobachtungshalt gemacht.

Der Weg zum See war recht abwechslungsreich, so konnten wir einige Singvögel hören. Darunter unsere erste Klappergrasmücke und auch wieder Seidensänger.

Auf dem Wasser waren Grau- und Kanadagänse, Stockenten, Bläßhügner und Haubentaucher, alle mit Jungen. Ein Eisvogel zeigte sich nur kurz.

Dann ging es auch schon weiter zum Flughafen. Nach einer Woche Linksverkehr war ich froh, dass ich den Wagen heile zurückgeben konnte.

Jetzt ist es zwei Uhr in der Nacht. Ich sitze im ICE Richtung Bielefeld und blicke auf eine wunderbare Woche in Wales zurück. An den „wichtigen“ Tagen hatten wir perfektes Wetter, so dass wir alle grandiose Beobachtungen genießen konnten. Nach drei Monaten in denen ich permanent unterwegs war, brauche ich jetzt erstmal eine Pause. Dann werde ich das Reiseprogramm für 2025 erstellen. Wünsche dürfen noch geäußert werden! Damit es auch im nächsten Jahr weiter geht…

Berge im Nebel, Wald und See

Das Frühstück hier im Hotel schmeckt mir sehr gut und ist auch sehr reichhaltig. Heute hat mir mein Frühstück sogar zugezwinkert.

Auf den Bergen wehte ein eisiger Nordwind. Bald schon waren wir im Nebel verschwunden und dann fing es auch noch an zu nieseln. Ein Mitreisender meinte: ,,Genau das richtige Wetter für diese spannende Landschaft!“

Im (Berg)Wald war es deutlich angenehmer. Hier konnten wir einige Singvögel hören. Darunter Erlenzeisig und Fitis. Auf dem Rückweg erfreuten wir uns an zwei Birkenzeisigen im Nieselsturm.

Der Weg zum See führte durch einen ganz anderen Wald. Das Wetter wurde auch besser.

Heute haben wir etwas eher Feierabend gemacht. Ich habe mich um unsere Bordkarten gekümmert und das Auto geputzt. Morgen haben wir auch noch Zeit nach Vögeln zu gucken. ..

Dinas Head

Zunächst waren wir heute mal wieder an einer Flußmündung.

Die Runde um ,,Dinas Head“ ist landschaftlich ein Traum.

Strandpieper und Alpenkrähen konnten auch wieder beobachtet werden und sehr viele Bluthänflinge, Schwarzkehlchen und Dorngrasmücken.

Cool war eine Qualle deren Durchmesser deutlich größer war als die Länge einer Silbermöwe.

Zum Glück haben es heute auch alle rechtzeitig geschafft ihren Fußball-Tipp abzugeben. Morgen geht es weiter.

Tag der Wasservögel

Heute war ein sehr langer Tag. Deshalb nur wenige Worte, aber viele Bilder…

Alle drei heutigen Exkursionen waren wunderschön und voller Vögel. Ein grandioser Tag bei perfektem Wetter. Zunächst waren wir an der Steilküste. Hier konnten wir mehrere Alpenkrähen beobachten und tausende weitere Vögel.

Nach einer kurzen Mittagspause waren wir an einer Flußmündung. Ein Grünschenkel wurde entdeckt und mehrere Seidensänger waren zu hören.

Am Abend haben wir eine Bootsfahrt zu den Seevögeln gemacht, immer noch bei bestem Wetter.

Kürzlich habe ich bei deren Anzahl eine Null vergessen. Auf Skomer brüten ca. 250.000 Paare Atlantiksturmtaucher.

Bei Sonnenuntergang waren wir wieder an Land. Morgen geht es weiter…

Welsh Wildlife Centre

Heute war ein recht entspannter Tag. In einer feuchten Niederung liegt ein kleines Schutzgebiet mit Schilffflächen, kleinen Gewässern und fünf Beobachtungshütten.

Der Weg um das Gebiet herum ist etwa drei Kilometer lang. Mit weniger als 1 km/h haben wir ihn bewältigt.

Einige „neue‘ Singvogelarten konnten wir sehen oder hören. Darunter auch der Seidensänger, der hier anscheinend nicht selten ist.

Zum Schluss gab es noch Kaffee und Kuchen im Info-Zentrum.

Morgen gibt es wieder jede Menge Seevögel…

Skomer

Nach dem gestrigen Wetterchaos konnten wir heute bei perfektem Wetter auf die Insel.

Die große Runde sind wir um die Insel gegangen. Es war unbeschreiblich schön. Ich bin mir sicher, dass alle begeistert waren.

Die ganze Insel ist durchlöchert. Die Hälfte des Weldbestandes des Atlantiksturmtauchers brütet hier, ca. 25.000 Paare.

Natürlich sind die Papageitaucher (Puffins) die große Attraktion, aber einige andere Vögel haben wir auch noch gesehen.

Morgen geht es weiter…

Was für ein Glück mit dem Wetter!

Ich bin ja wirklich viel und oft draußen unterwegs, aber so ein Wetter habe ich während meiner Touren noch nicht erlebt. Es hat den ganzen Tag ununterbrochen zum Teil stark geregnet und gestürmt.

Der Weg an der Steilküste war eine echte Herausforderung, gut, dass nicht alle mitgekommen sind. Man(n) konnte sich kaum auf den Beinen halten und jeder Regentropfen zwickte wie ein Nadelstich im Gesicht. Sorry Leute, ich fand es geil!

Wir waren den Naturgewalten ausgeliefert und haben erfolgreich dagegen angekämpft, das hat mir gefallen. Ein paar Vögel haben wir auch gesehen. Alke, Lummen, Tölpel, Sturmvögel, Krähenscharben, Atlantiksturmtaucher und einen Papageitaucher. Zwei Kegelrobben versteckten sich in einer kleinen Bucht um den großen Wellen auszuweichen und eine Gruppe Alpenkrähen kauerte im Windschatten unter einem Felsvorsprung.

Eine tolle Beobachtung für uns, die wir im Sturm standen. Die Krähen dachten warscheinlich: ,,Wie blöd sind die Menschen“!

Danach waren wir noch an einer Flußmündung. Auch hier stürmte und regnete es sehr.

Morgen brauchen wir deutlich besseres Wetter, also Daumen drücken!

Auf geht’s, nach Wales

Die neunte Reise in drei Monaten. Ein wenig geschafft bin ich ja schon. Um 22 Uhr fuhr mein Zug pünktlich in Bielefeld ab und um halb eins war ich im Flughafen und konnte noch etwas schlafen.

Der „Schlafkollege“ hatte beim Packen offenbar andere Prioritäten als ich.

Alle waren pünktlich in Düsseldorf, alle waren pünktlich in Amsterdam und gemeinsam waren wir pünktlich in Cardiff, so dass wir schon einen ersten Spaziergang machen konnten.

Nach 90 Minuten Fahrt im ungewohnten Linksverkehr erreichten wir unser Hotel. Diese Zeilen habe ich im Sonnenschein auf der Terrasse geschrieben. Mal sehen, wie sich das Wetter weiter entwickelt.

Morgen gibt es die ersten Puffins…

Noch ein paar Vögel auf der Heimfahrt

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir noch etwas in der Nähe von Angermünde beobachtet.

Bei Berlin standen wir eine Stunde im Stau. Während der Mittagspause im Fiener Bruch konnten wir in der Ferne eine Großtrappe sehen. Dann ging es ohne Probleme drei Stunden auf der A2 Richtung Westen, bis Bielefeld.

Ab Mittwoch berichte ich an dieser Stelle von unserer Reise nach Wales…

Teerofenbrücke

Viel Sonne und warm, aber auch sehr windig. Die Waldvögel haben sich diesmal nicht so gerne gezeigt.

Die Landschaft in den Poldern ist klasse! Zum Teil wird sie durch die vielen Biber gestaltet. Große Schilffflächen und nasse Seggenwiesen. Perfekt für Rohrsänger.

Seeadler gab es heute nur aus der Ferne. Dafür holte sich ein Fischadler direkt vor unseren Augen einen großen Fisch aus dem Wasser. Eine spektakuläre Beobachtung.

Die Gesänge von Karmingimpel und Sperbergrasmücke waren zu hören und Trauer- und Flußseeschwalben jagten über den Altarmen der Oder.

Morgen geht es weiter.