Mit der Jugendgruppe ins Moor

Unser heutiger Ausflug führte uns ins ,,Recker Moor“ westlich von Osnabrück. Wir waren zu siebt und konnten über 50 Vogelarten sehen und hören.

Bei zumeist bewölktem Himmel und leichtem Wind hatten wir gute Bedingungen. Seeadler, Schwarzkehlchen, Bluthänfling, Schafstelzen, Blaukehlchen Baum- und Wiesenpieper, Rohrweihe und Kraniche wurden entdeckt. Alle Grasmücken, Gelbspötter und Rohrammern sangen. Leider stimmt was nicht mit meinem Adapter, daher nur unscharfe Vogelbilder.

Im Beobachtungsturm brütete eine Hohltaube. Einen Jungvogel konnten wir aus nächster Nähe sehen. Es ist erstaunlich was für eine enorme Artenkenntnis unsere beiden jüngsten haben (8 und 11 Jahre). Das werden mal Topp-Ornis! Aber auch die anderen lernen immer mehr dazu, sehr schön! Alles in allem ein sehr gelungener Ausflug!

Mittagspause im Fienowbruch

Richtig viele Vögel haben wir in der Woche an der Oder gesehen und sehr viel Spaß gehabt. Eine tolle Gruppe und letztlich doch recht gutes Wetter. Die Zimmer für das nächste Jahr habe ich schon reserviert. Unsere Mittagspause haben wir heute im Havelland gemacht.

Schon wärend der Fahrt konnte neben der Straße ein Wiedehopf gesichtet werden. Vom Turm aus gab es dann einen Schwarzspecht, elf Großtrappen und eine junge Wiesenweihe. Leider so weit weg, dass die Fotos eher Suchbilder sind, aber mit dem Spektiv gut zu beobachten.

Bei der Rückfahrt gab es keine Probleme. Da sich für die Reise nach Wales in der kommenden Wochen niemand angemeldet hat, habe ich jetzt schon Sommerpause. Reisen werde ich wieder im September. Bis dahin berichte ich sicher mal von Kurztrips oder von Ausflügen mit der Jugendgruppe…

An der Teerofenbrücke

Eins der coolsten Beobachtungsgebiete die ich kenne. Und wieder hatten wir tierisch Glück mit dem Wetter.

Los ging es mit einigen Waldvögeln. Im Polder wurde dann ein Raubwürger entdeckt (dank nach Tübingen).

Weidenmeise, Kleinspecht, Rohrschwirl und Weißbart-Seeschwalbe waren super zu beobachten.

Wieder ein genialer Tag. Morgen stehen Großtrappen im Havelland auf dem Programm.

Im Criewener Polder

Ca. 7 Kilometer lang ist die Runde durch diesen Nasspolder. Auf dem ersten Teilstück habe ich noch nie einen anderen Menschen getroffen, ein echter Geheimtipp.

Die Landschaft ist wirklich spektakulär und viele Vogelarten gibt es hier noch häufig, die anderswo sehr selten geworden sind wie Grauammer, Schafstelze, Feldlerche, Braunkehlchen, Bluthänfling und Neuntöter.

Die „östlichen Arten“ sind natürlich auch da. Sprosser, Sperbergrasmücke und Schlagschwirl wurden gehört.

Der angekündigte Dauerregen ist ausgeblieben und wir sind kaum nass geworden, aber es war sehr windig.

Wieder ein genialer Tag und morgen geht es weiter…

Abends in Criewen

Ich habe noch gar nicht erzählt, was hier an den Abenden so abgeht. Zum Glück war es bislang immer windstill und trocken, so dass wir in der Dämmerung noch raus konnten.

Natürlich sind von der Brücke aus wieder Bieber zu sehen und das abendliche Konzert ist klasse. Der Sprosser gibt alles, Frösche und Unken, verschiedene Rohrsänger und Schwirle und aus der Ferne die Rohrdommel.

Wald und Trockenpolder

Ein sehr intensiver Tag, ich vermute ein 100 Arten Tag. Los ging es um 6 Uhr mit einer Frühexkursion und viel Gezwitscher.

Nach dem leckeren Frühstück sind wir zunächst in den Wald gefahren. Hier war es so gut wie lange nicht mehr. Am coolsten war ein Zwergschnäpper der permanent sang und nicht weit weg war.

Auf dem Weg nach Stützkow gab es dann eine Ladung Greifvögel. Rot- und Schwarzmilan, Rohrweihe und Kolkraben attackierten zwei Seeadler.

Ich glaube der Besuch bei der Uferschwalben-Kolonie hat meine Gäste beeindruckt. Damit haben sie wohl nicht gerechnet.

Im Polder war es auch klasse! Fluß- und Trauerseeschwalben jagten und viele Singvögel waren zu sehen und vor allem zu hören. Darunter auch eine Sperbergrasmücke.

Super Tag, nicht nass geworden, viele coole Vögel und morgen geht es weiter…

Blumberger Wald und Felchowsee

Im Wald erfreute uns ein Waldlaubsänger mit seinem Gesang, gezeigt hat er sich leider nicht. An der traditionellen Beobachtungsstelle war die Liste der Greife wiedermal sehr lang und natürlich konnten wir auch mehrfach, bis zu zwei, Schreiadler sehen.

Nach dem Mittagspicknick ging es zum Felchowsee. Noch vor wenigen Jahren konnten hier Tauchenten, Lappentaucher und diverse andere Wasservögel beobachtet werden. Jetzt ist er praktisch ausgetrocknet.

In der Umgebung konnten wir aber trotzdem schöne Vögel sehen. Ein Schwarzspecht und zwei Heidelerchen waren wunderbar zu beobachten.

Zum Glück scheint an der Lanke alles in Ordnung zu sein. Verschiedene Enten waren zu sehen, Rohrweihen jagten und die Fischadler füttern ihre Jungen. Es war sehr windig, so dass die Gesänge von Rohrammer und Rohrsängern nur schlecht wahrnehmbar waren. Andere Schilffbewohner waren leider gar nicht zu hören.

Ein warmer, windiger Tag mit vielen coolen Arten! Hoffentlich wird das Wetter nicht ganz so schlecht, denn morgen geht es weiter…

Deutschlands wilder Osten

Es ist ja schon eine lange Fahrt. Auf die A2 Richung Osten, um Berlin herum und dann noch bis nach Schwedt. Aber es lohnt sich immer in diese vogelreiche Gegend zu reisen. Auch dieses Mal war diese Tour wieder schnell ausgebucht.

Wie schon in den letzten Jahren, haben wir auch heute wieder eine mehrstündige Pause am Strengsee gemacht. Einer der besten Beobachtungstürme die ich kenne steht dort.

Natürlich überblickt man den See mit Schwarz- und Rothalstaucher. Hier werden immer die ersten Kraniche und Seeadler gesehen und auch Pirol, Beutelmeise, Gelbspötter, diverse Grasmücken und Rohrsänger sind zu hören.

Morgen geht es dann richtig los…

Die Rückreise

Die letzte Exkursion führte uns heute in eine schöne Auenlandschaft südlich des Rheins. Ein großes Gewitter zog direkt an uns vorbei.

Und dann ging es wieder Richtung Norden. Der Teutoburger Wald ist jetzt zu sehen. Vielen Dank an Heike und Barbara für diese tolle Reise!

Ab Dienstag berichte ich an dieser Stelle von unserer Reise in die Uckermark…