Rückreise

Heute konnten wir etwas länger schlafen und in Ruhe frühstücken. Nach dem Packen hatten wir noch Zeit auf der Dachterrasse zu beobachten.

Einige Greife kamen schon vorbei, vier Turteltauben und ein Wiedehopf in großer Höhe. Dann hieß es Abschied nehmen.

Wieder fuhr uns unser Busfahrer sicher zum Flughafen. Bei einer Pause gönnte ich mir ein Eis. Sehr lecker!

Und dann war die Georgien-Tour zu Ende. Meine erste Vogelreise bei der ich Teilnehmer war. Ich muss sagen, dass alles perfekt organisiert war. Nette Menschen habe ich kennengelernt und viele interessante Vögel gesehen. Ich bin froh, dass ich mitgefahren bin, weiß aber nicht, ob die Reise wirklich 3500 Euro Wert ist…

In wenigen Wochen berichte ich an dieser Stelle vom Vogelkurs auf Sylt…

Nochmal Vögel, nochmal Sonne

Am Vormittag waren wir wieder in dem ehemaligen Truppenübungsplatz. Den ganzen Tag schien die Sonne und es war kaum Wind.

Verschiedene Schafstelzen waren zu sehen, Blauracken, Dünnschnabelmöwen und mein erstes Graukopf-Purpurhuhn. Lifer Nr. 12

Am Nachmittag waren wir ein weiteres Mal an der Greifvögel Station. So konnte ich meine Kenntnisse weiter vertiefen.

Irgendwann habe ich dann versucht fliegende Vögel durch das Spektiv zu knipsen, mit zweifelhaftem Erfolg.

Abends waren wir dann georgisch essen. Lecker, bei lauter Musik.

Mal sehen, was morgen passiert…

Vögel im Sonnenscheln

Heute ging es schon vor Sonnenaufgang los zum Strand. An einer Flußmündung fanden wir zunächst einen interessanten Möwentrupp.

Dann standen Limikolen auf den Programm. Leider begleiteten uns vier Hunde die Spaß daran hatten, die Vögel zu jagen. Deshalb war unsere Ausbeute überschaubar.

Schmarotzer-Raubmöwe und Brachpieper wurden entdeckt und Massen von Schafstelzen zogen vorbei.

Am Nachmittag haben wir wieder tausende Greifvögel beobachtet. Wieder habe ich viel gelernt und ich habe einen Sonnenbrand bekommen.

Zum Abschluss waren wir im Botanischen Garten und haben uns den Türkenkleiber nochmal angeguckt.

Morgen geht es weiter…

Flussmündung und Greifvögel

Los ging es heute im Stadtpark von Batumi. Andreas hat zwei Ziegenmelker mit der Wärmebildkamera gefunden.

An einer Flussmündung am Stadtrand konnten wir weitere coole Beobachtungen machen. Pallasschwarzkehlchen, Knäkente und über 200 Schwarzflügel-Brachschwalben.

Am Nachmittag wurden dann wieder ziehend Greifvögel beobachtet. Heute waren es hauptsächlich Wespenbussarde und ein Schopfwespenbussard.

Ich konnte heute einiges lernen über Schrei,- Schell- und Steppenadler.

Morgen geht es wieder sehr früh los. Ich freue mich!

Zugvögel von früh bis spät

Heute habe ich nicht viel Zeit zum schreiben. Wir haben Überstunden gemacht.

Morgens waren wir auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz. Viele rastende Kleinvögel waren zu sehen. Brachpieper, Kurzzehenlerchen, Rotkehlpieper, Blauracke und zwei coole Blauwangenspinte.

Hier war auch schon starker Zug von Greifvögeln. Der Hammer war ein Schelladler, der flach an uns vorbei flog und sich dann in einen Baum setzte.

Am Nachmittag haben wir auf einem Hügel über Batumi zigtausende Schwarzmilane gesehen.

Aber auch viele andere Greife waren zu sehen und ich konnte sehr viel lernen.

Morgen geht es weiter…

Von den Bergen bis ans Meer

Viele Stunden haben wir heute in unserem Bus verbracht. Scheinbar endlos schlängelt sich die kleine Straße durch die großen Berge, aber irgendwann waren wir am Schwarzen Meer.

An einer Flussmündung haben wir mehrere Stunden beobachtet. Bei angenehmem Sommerwetter und etwas Wind. Dünnschnabelmöwe, Fischadler, Brachpieper und vieles mehr.

Dann ging es weiter im Bus nach Batumi. Das neue Hotel macht einen guten Eindruck.

Morgen geht es weiter…

Bartgeier und Gletscher im Sonnenschein

Heute konnten wir einen Tagesausflug in ein wunderschönes Gebirgstal genießen. Bei fast perfektem Wetter.

Wieder konnten wir einige Kleinvögel entdecken, aber auch Adlerbussard, Alpenkrähe und Steinadler. Das coolste waren aber zwei Bartgeier, die sich lange im Flug und sitzend beobachten ließen.

Während der Mittagspause wurde ein Mauerläufer gesichtet. Ich suchte ihn mit dem Spektiv, als er abflog. Genau in mein Bild. Ich konnte ihn eine ganze Weile fliegend beobachten. Lifer Nr. 8

Viel Zeit habe ich für die Suche nach dem Riesenrotschwanz investiert. Leider erfolglos, aber die Hausrotschwänze sehen hier auch klasse aus und die Schönheit der Landschaft war überwältigend!

Zum Abschluss haben wir noch ein traditionelles swanetisches Dorf besucht.

Morgen verlassen wir Swanetien und die Berge und fahren zum Birden an die Küste.

Wieder im Hochgebirge

Heute waren wir in den selben Gebieten wie gestern und wieder hätten wir auf den Anfang verzichten können. Diesmal wegen Nebel.

Zwei Stunden konnten wir praktisch nichts sehen. Weder unten in den Wiesen, noch oben zwischen den Gipfeln. Immerhin war es, bis auf etwas Schneegriesel, trocken.

Irgendwann verzog sich der Nebel dann doch und wir konnten mehrere Kaukasus-Birkhähne sehr schön im Spektiv beobachten.

Oben konnten wir die gleichen Hochgebirgsarten wie gestern sehen. Bis erneut Nebel die Sicht versperrte.

Weiter unten machten wir uns dann auf die Suche nach Kleinvögeln. Es setzte aber auch Greifvogelzug ein.

Richtig cool war die Beobachtung eines Türkenkleibers! Dummerweise war mein Spektiv im Auto und ich konnte ihn nicht knipsen. Außerdem erfreute uns eine Familie Zwergadler.

Wieder ein spektakulärer Tag und morgen geht es weiter…

Hammer Arten in den Bergen

Um vier Uhr ging es heute früh los mit Allrad-Autos bis auf 3200 Meter Höhe. Zunächst warteten wir oberhalb der Baumgrenze eine Stunde, bis genug Licht durch die dicken Wolken kam.

Nach langem suchen wurde ein Kaukasus-Birkhuhn entdeckt. Das Männchen konnte ich im Spektiv sehen, eine „Genussbeobachtung“ war das nicht, aber der erste Lifer dieser Tour. Dann kam Nebel auf.

Als wir oben waren gab es ein Graupel-Gewitter. In einer kleinen Hütte fanden wir Schutz. Aus der Hütte heraus konnte ich meinen ersten Berggimpel entdecken. Später kamen noch weitere hinzu.

Kurzzeitig kam sogar mal die Sonne raus. Hinter einer Kuppe fanden wir einen windstillen Platz zum Beobachten. Ein paar Greife zogen vorbei, darunter auch ein immaturer Steppenadler.

Weiter unten wurde uns ein Kaukasus-Zilpzalp präsentiert und damit die fünfte neue Art für mich. Dann wollen wir noch den Türkenkleiber suchen, aber ein weiteres Gewitter sorgte für den vorzeitigen Abbruch.

Ein Spaziergang durch den Ort am Nachmittag brachte auch nicht mehr viel, aber morgen geht es weiter…

Für mich war das ein genialer Tag mit vielen neuen Arten und netten Menschen!

Durch den wilden Kaukasus

…sind wir heute gefahren. Mehr als 9 Stunden waren wir unterwegs. Kurze Beobachtungspausen haben wir gemacht.

Leider war das Wetter nicht optimal. Ziehende Schwarzmilane und Wespenbussarde, auch Felsenschwalben waren zu sehen.

Jetzt sind wir also im Hochgebirge. Es ist hier schon deutlich kälter als im Tal.

Morgen klingelt der Wecker um 3 Uhr 30 Darum muss ich jetzt ins Bett. Bin gespannt, was passieren wird…