Marokko, das Fazit

Ein fremdes Land, ein fremder Kontinent, eine fremde Kultur, eine fremde Religion… Meine Sorgen und Ängste vor dieser Reise kann ich nicht leugnen. Und jetzt? Ich war eine Woche da und möchte unbedingt wieder dorthin zurück.

Ja, ich möchte zurück, nicht nur weil wir vor lauter Steinschmätzern und Lerchen vergessen haben den Rennvogel anzusehen. Es hat mir einfach riesig viel Spaß gemacht in dieser spannenden Landschaft Vögel zu beobachten.

Okay, ich hatte leichtes Spiel! Mit Anke und Wolf, die wussten wo die Vögel sind und mit einer Gruppe, die extrem pflegeleicht, hilfsbereit und stets gut gelaunt war. Sicher war auch etwas Glück dabei, dass ich eine gute und eine geniale Unterkunft gefunden habe.

Was bleibt sind viele tolle Erinnerungen, auch an ein sehr freundliches Volk und die Vorfreude auf die nächste Reise nach Marokko, die im März stattfinden wird. Denn ich weiß jetzt schon: wer nicht mitkommt wird etwas verpassen…

Die Wüste lebt!

Was für ein verrückter Tag! Zunächst einmal sind wir alle sehr früh aufgestanden und noch im Dunkeln losgefahren. Erstes Ziel war eine Kläranlage am Rande der Wüste. Ein paar Limikolen konnten wir hier finden.

Dann ging es weiter in die Wüste. Was dort abging war sensationell! Anke und Wolf hatten vor zwei Jahren eine Stelle gefunden, an der es viele Vögel gab. Heute waren dort auch wieder viele und meine Mitreisenden haben sie alle entdeckt.

Man kann es sich ja kaum vorstellen, aber in der Wüste hat es geflimmert. Meine Bilder die ich wie immer mit dem Handy durchs Spektiv gemacht habe sind also nicht scharf, aber ich bin happy!

Beobachten konnten wir die Vögel sehr gut und die Fotografen in unserer Gruppe haben auch exzellente Bilder gemacht. Die hier vorkommenden Steinschmätzer und Lerchenarten haben wir fast alle gesehen und das sind ne Menge.

Dieser Tag war ein perfekter Abschluss einer Reise die etwas holprig begonnen hat. Ich bin sehr zufrieden mir dieser Erkundungstour und ich kann mir vorstellen, dass es hier Anfang März noch deutlich ergiebiger ist…

Stausee in trockenem Land

Heute waren wir auf der Straße unterwegs. Immer wieder haben wir angehalten, rechts und links geschaut und gelauscht.

Eine sehr interessante Landschaft sind wir durchfahren. Besonders viele Vögel gibt es in dieser kargen Steppe natürlich nicht. Raubwürger, Schwarzkehlchen und Trauersteinschmätzer tauchten immer wieder auf. Und auch das tägliche Habichtsadler-Paar kreiste über den Bergen.

Das coolste heute war ein Atlassteinschmätzer, den wir an einer Autobahnauffahrt entdecken konnten. Das Tier war sehr mobil, konnte aber mit dem Spektiv minutenlang beobachtet werden. Mein sechster ,,lifer“ bei dieser Tour… bis jetzt.

Als wir am Nachmittag unser tolles Hotel erreichten bin ich noch ne Stunde an die Küste gegangen und habe aufs Meer geschaut. Sehr viele Basstölpel jagten, Brandseeschwalben flogen nach Süden und zwei Sepiasturmtaucher zogen ihre Kreise.

Morgen geht es in die Wüste…

Flussmündung und neues Hotel

Heute sind wir noch hundert Kilometer in den Süden gefahren. Allen geht es gut, wir hatten einen super Tag und ein klasse neues Hotel. Leider gibt es hier kaum WLAN, so dass ich leider nicht viele Bilder hochladen kann.

Ich werde es aber im Laufe des Abends immer wieder versuchen, dass ihr wenigstens die interessantesten sehen könnt…

Unsere neue Unterkunft ist sensationell, einfach unbeschreiblich! Mittlerweile habe ich auf dem Gelände auch eine Stelle mit WLAN gefunden. Also geht es auch morgen weiter…

Wir haben fürstlich gespeist. Bei mir gab es Kamel, das war echt lecker. Dazu marokkanischen Wein.

Gute N8!