Das war Andalusien

Einen guten Zugtag bei Tarifa durften wir erleben. Sonst war nicht viel aktiver Zug festzustellen. Trotzdem gab es viele coole Arten. Nach tagelangem Dauerregen in der Vorwoche hatten wir richtig Glück mit dem Wetter. Viel Sonne, wenig Wind und Temperaturen um die 20° machten das Beobachten sehr angenehm. Hotel und Verpflegung waren wieder sehr gut. Das Ganze mit einer total netten Gruppe. Also eine perfekte Woche!

Zum Abschluss noch ein paar Bilder von unseren neuen Bayerischen Freunden…

Ab Dienstag berichte ich an dieser Stelle von unserer Reise nach Texel…

Tarifa, Sierra de la Plata und Rio Almodovar

An der Meerenge war heute nicht viel los, also hielten wir uns hier nicht allzu lange auf. Fünf Zwergadler kamen rüber und einige Schwalben. Flamingos zogen vor der Afrikanischen Küste her und kleine Trupps von Basstölpeln verließen das Mittelmeer.

Der Besuch bei den Geierfelsen war dann deutlich befriedigender. Axel entdeckte einen Habicht, Kolkraben trieben sich rum und Felsenschwalben flogen in eine Höhle.

Auf den Bergwiesen blühte es wunderschön. Den ganzen Tag hatten wir wieder Sonnenschein und wenig Wind bei angenehmen Temperaturen.

In den Feuchtgebieten am Fluß konnten wir wieder Massen von Grauammern, Schwarzkehlchen und Zistensängern genießen. Rohr- und Wiesenweihe waren dort und einige Rötelfalken. Manfred entdeckte einen Gleitaar.

Heute habe ich erstmals versucht fliegende Vögel mit dem Handy durch das Fernglas zu knipsen, mit durchschnittlichem Erfolg…

Auf dem Rückweg sahen wir noch den Steinkauz den Günter gestern entdeckt hat.

Ab Dienstag berichte ich dann an dieser Stelle von Texel…

Zahara und Barbate

Los ging es heute mit einem Steinkauz. Klasse entdeckt aus dem fahrenden Auto.

Die Feuchtgebiete an der Atlantikküste sind klasse! Keine Wölkchen am Himmel und dazu sehr angenehme Temperaturen. Ein großartiger Tag!

Felsenschwalben und Blaumerlen wurden entdeckt eine Wiesen- und eine Rohrweihe und viele Gänsegeier…

Hauben-, Kurzzehen- und Kalanderlerchen sangen permanent, unter den Limikolen waren zwei Zwerg- und ein Sichelstrandläufer, eine rastende Raubseeschwalbe wurde entdeckt. Zum Abschluss waren wir noch an der Waldrapp-Kolonie.

Morgen geht es weiter…

Im Hinterland unterwegs

Auf vielfachen Wunsch gab es heute eine Frühexkursion. Es ging also schon früh los. Im Dunkeln sangen viele Amseln und ein Waldkauz.

Wie immer ist die Stimmung bei der Frühexkursion eine Besondere. Immer mehr Vögel fingen an zu singen.

Am Strand war es windstill und sehr schön. Vögel waren aber nur wenige zu sehen. Haubenlerchen sangen, Heringsmöwen zogen nach Norden und weit draußen jagten ein paar Basstölpel.

Nach dem Frühstück führte uns die heutige Tagestour von der Küste weg. Die Landschaft ist wunderschön und bei bestem Wetter war die Luft erfüllt vom Gesang zahlloser Nachtigallen.

Auch andere Arten gibt es hier scheinbar massenhaft wie Schwarzkehlchen, Grauammer, Theklalerche und Zistensänger. Zwei Wiedehopfe waren schön zu sehen. Zwergadler, Schlangenadler und immer wieder Gänsegeier, ein Gleitaar flog direkt über uns hinweg.

Die Zwergtrappen vom letzten Jahr haben wir leider nicht wieder gefunden. Dafür waren in der Gegend viele Lerche zu Gange, darunter mindestens 20 Kalanderlerchen und einige Kurzzehen…

Heute haben wir auch unsere ersten Waldrappe gesehen, da kommt morgen dann noch mehr…

Donana NP.

Den ganzen Tag Sonnenschein, kaum Wind und angenehme Temperaturen. Beste Bedingungen für ein Top Beobachtungsgebiet!

Am „Ententeich“ war wie immer viel los. Heute habe ich auch einen besseren Parkplatz gefunden.

Die Reiher-, Löffler- und Sichlerkolonie ist in den letzten Jahren immer weiter gewachsen. Marmelenten wurden entdeckt und viele Schwarzhalstaucher.

Auch die Weißstorch- und Schwarzmilankolonie scheint weiter zu wachsen. Insbesondere die Anzahl der Milane war beeindruckend. Fischadler Rotmilane, Zwergadler und Gänsegeier wurden auch entdeckt sowie eine Wiesenweihe.

Am Nachmittag haben wir in den Wiesen und Salinen noch viele Kleinvögel gefunden. Darunter Rotkopfwürger, Kurzzehenlerchen und viele Zistensänger.

Hier noch einige Bilder von unseren Bayerischen Gästen…

Morgen geht es weiter…

Tausend Vögel über Tarifa

Beste Zugbedingungen über der Straße von Gibraltar. Kein Massenzug, aber reichlich Vögel mit Migrationshintergrund.

Über der See waren Brandseeschwalben, Basstölpel und eine Skua zu sehen. An Land Feld-, Hauben- und Theklalerche, Schwarzkehlchen, Bluthänfling und Rotkopfwürger.

Über tausend Weißstorche, dutzende Schwarzmilane, immer wieder Zwergadler, zwei Wiesenweihen, Sperber, Fischadler, Schmutzgeier und eine unbekannte Zahl von Bienenfressern machten von Afrika rüber.

Am Nachmittag haben wir noch die Umgebung von Tarifa unsicher gemacht. Neuer Geheimtipp: der Sportplatz. Haus- und Weidensperling, Grau- und Rohrammern, Wiesenpieper, Stieglitz, Bluthänfling und Einfarbstar alle auf dem Spielfeld.

Hier noch einige Fotos von unseren Bayerischen Gästen…

Super Bilder, vielen Dank! Morgen geht es weiter…

Corrales de Rota

Beim Frühstück hatten wir heute „unseren“ Tisch. Auch wenn der Name nicht ganz korrekt geschrieben wurde. Essen und Hotel sind wie immer vom Feinsten.

Zunächst waren wir an der Haussegler Kolonie. Einige Tiere dieser Afrikanischen Art waren auch zu sehen. Unseren Bayerischen Gästen sind sogar ein paar brauchbare Bilder von Seglern im Flug gelungen. Das schafft doch sonst nur Winfried.

Richtiges Glück hatten wir dann wiedermal an den Corrales. Genau passend, zwei Stunden nach Hochwasser kamen wir dort an. Der Wind wehte heute deutlich schlapper als gestern, aber er war immer noch kalt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir dieses besondere Beobachtungsgebiete genießen.

Möwen, Limikolen und Seeschwalben kommen hier zum Rasten her oder suchen im Felswatt nach Nahrung. Auch ein Fischadler schaute kurz vorbei.

Morgen geht’s nach Tarifa…

Auf nach Andalusien

Das große Drama habe ich heute verpasst, aber Franzi hat es geschafft. Herzlichen Glückwunsch!

Mit unserer Landung kam der Wetterwechsel und auch sonst hat alles hervorragend geklappt. Beste Aussichten für eine coole Woche in Andalusiens Vogelwelt.

An der Lagune ging es auch gleich richtig zur Sache. Triel, Schwarzmilan, Seidensänger und mehrere Schlangenadler.

Morgen geht es dann so richtig los…

Alle gut gelandet!

Wegen der Streiks war ja an vielen Flughäfen gestern Chaos. Wir hatten richtig Glück! Unser Flieger aus Agadir wurde nach Münster umgeleitet und alle konnten entspannt die Heimreise fortsetzen.

Ich blickte zurück auf eine tolle Woche mit vielen coolen Vögeln und sehr netten Menschen. Insgesamt haben wir über 130 Vogelarten gesehen. Die Unterschiede in der Vogelwelt zwischen Herbst und Frühling waren gar nicht so groß. Ein paar Sachen haben wir verändert und das war auch gut so. Ein Tag war nicht so überragend. Da könnte man beim nächsten Mal etwas Neues ausprobieren. Die Frage ist: ,,kann es ein nächstes Mal geben?“. Es nützt ja nichts, wenn ich stets begeistert von Marokko bin, meine Kunden die Reise aber nicht buchen.

In zwei Wochen berichte ich an dieser Stelle von unserer Reise nach Andalusien…

Ab in die Wüste

Und wieder war es ein grandioser Tag in der Wüste! Viele Lerchen- und Steinschmätzerarten. Darunter eine balzende und singende Wüstenläuferlerche. Ein Bachlauf in der Wüste mit sechs Arten Limikolen. Das Ganze bei gutem Wetter mit kaltem Wind. Aus Zeitgründen kann ich die ganzen tollen Arten und Erlebnisse gar nicht alle aufzählen…

Ein super Tag! Für alle die sich Sorgen machen wegen der Streiks, unser Rückflug findet morgen statt.